Neue Mode bei Patchwork

Neue Mode bei Patchwork

Aufgrund der Corona-Krise fällt der Termin im April aus.

Save the Date!

Die Modedesigner*innen und die Assistent*innen für Mode und Design befinden sich in der Planungsphase sowohl ihrer Abschlusskollektionen als auch ihrer Modenschau.
Weitere Infos folgen zeitnah.

Die Schulgemeinschaft verurteilt aufs Schärfste die menschenverachtenden, rechtsextremistischen Anschläge in Halle und Hanau sowie die Gewalt an Politiker_innen wie Walter Lübke und die Taten des NSU. Trauer und Solidarität der Schule gelten den Getöteten und ihren Angehörigen.

Organisiert durch den Fachbereich Wirtschafts- und Sozialkunde positionierte sich die Modeschule Berlin am 5. März 2020 mit einer Fotoaktion der Schüler- und LehrerInnenschaft vor dem Haupteingang der Schule für Frieden und Demokratie.

Mitten in Kreuzberg gelegen, lebt das Oberstufenzentrum von der Vielfalt seiner Schüler_innen und Kolleg_innen aus dem Bezirk, Berlin und der ganzen Bundesrepublik. Toleranz und ein weltoffenes  Miteinander prägen die tägliche Arbeit der Modeschule am Checkpoint Charlie. In den Modeschauen, wie zuletzt 2018 im Diaspora-Garten im Jüdischen Museum, und zahlreichen Projekten rund um Nachhaltigkeit und die Fashion Week kommt dies beständig zur Geltung.

Jonas Vollmer, Lehrer für Wirtschafts- und Sozialkunde: „Wir haben viele junge geflüchtete Menschen aus den Krisenregionen dieser Welt in unseren Willkommens- und Berufsvorbereitungsklassen. Dort und unter unseren Azubis in der Berufsausbildung war die Betroffenheit nach den letzten Anschlägen sehr groß. Es gab viele Debatten bis hin zu gemeinsamen Gedenkminuten in den Klassen. Der Wille, Gewalt und Terror nicht zu tolerieren, ist ganz klar.“

Schweren Herzens haben wir uns dazu durchgerungen, den
Tag der offenen Tür am 6. März 2020 abzusagen, obwohl alle Vorbereitungen abgeschlossen waren: Wir hatten eine großartige Modenschau, mehrere Ausstellungen zu unseren Projekten, interessante neue Workshops und vieles mehr  für Sie vorbereitet.

Der aktuelle Entwicklungsstand bezüglich des Corona-Virus hat uns jedoch dazu veranlasst, schulische Interessen zurückzustellen, um zusätzliche Übertragungsmöglichkeiten zu vermeiden. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Tag der offenen Tür 2021!

UMWELT – gerechte – MODE
Projekttag am 30.09.2019 in der Modeschule Berlin

Am 30.09.2019 ist für uns der Monday for Nature. Da Nachhaltigkeit an unserer Schule immer ein wichtiges Thema ist, bieten wir unseren Schülern/innen diesen Projekttag mit verschiedenen Workshops rund um das Motto „UMWELT – gerechte – MODE“.  

Mode:  gerecht für die Umwelt, fair für Menschen, nachhaltig für zukunftsweisende Berufschancen und Arbeitsmöglichkeiten.

Ein Großteil des für Natur und Menschen schädlichen Mikroplastiks stammt aus unserer Kleidung. Der Zusatzstoff Mikroplastik in Textilien und Kleidung ist das Thema der Referentin der WWF-Jugend. Wie sollten wir also mit Fleecepulli & Co umgehen und sind Biokunststoffe eine geeignete Alternative?

Unter dem Motto „es geht auch anders“ erzählt Jeanine Glöyer, Gründerin von Jyoti – Fair Works, wie man Mode fair produzieren kann und welche Vor- und Nachteile es hat. Außerdem berichtet Sie von den Herausforderungen, auf die man beim Aufbau eines nachhaltigen Mode-Labels stößt.

Helen Gimber von INKOTA (Kampagne für saubere Kleidung) geht der Frage nach, in wie weit unsere Mode mit den Menschen-rechten vereinbar ist,  „damit Menschen-rechte in Mode kommen“.  Sie berichtet wie die Gewinne der „Fast Fashion“ auf dem Rücken der Arbeiter/innen in der Produktion gemacht werden. Wie kann man selbst eine politische Kampagne starten und was können wir einzeln dazu beitragen? Diese Fragen werden gemeinsam im interaktiven Workshop angegangen.

„Fashion Revolution“ – Wie eine Kampagne die Modeindustrie revolutionieren will. Ariane Piper von future fashion forward klärt auf,
wo unsere Modeindustrie 6 Jahre nach der Katastrophe von Rana Plaza steht. Es gibt viele Probleme in der Modeindustrie.
Welche Handlungs-Alternativen haben Konsument/innen und zukünftige Modeschaffende, für die Nachhaltigkeit nicht nur ein „Mode-Wort“ ist? Welche innovativen Ansätze werden in der Mode-Branche bereits diskutiert und vorangetrieben?

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